Gemeinsame Familienaktivitäten stärken das Gemeinschaftsgefühl und schaffen bleibende Erinnerungen bei Kindern wie Eltern. Das Klettern bietet sich als Familienaktivität besonders an, denn die sportliche Betätigung stärkt einerseits die Fitness und macht andererseits jede Menge Spaß. Hier finden Familien viele praktische Tipps für das nächste Kletterevent.

 

Was ist ein Klettertrail?

Ein Klettertrail setzt sich aus vielen unterschiedlichen Stationen zusammen, die jeweils eine ganz eigene Herausforderung für Kletterer sind. Seile, Hängebrücken, Netzgitter, Leitern und Rampen sind zu einer abwechslungsreichen Kletterstrecke kombiniert. Bei der Bewältigung des Trails helfen Griffe, Geländer und andere Hilfsmittel.

Bei einem sogenannten Niedrigseilparcours wird ganz ohne Kletterhilfen geklettert, weshalb sich diese Angebote gut für Familien mit Kindern eignen. Das Konzept eines solchen Trails stellt die spielerische Förderung von Beweglichkeit, Geschick und sportlicher Fitness in den Vordergrund.

Der Spaß kommt auf einem Klettertrail selbstverständlich ebenfalls nicht zu kurz. Jede bewältigte Station ist ein Erfolgserlebnis und unter Kindern entsteht hier schnell ein Wettbewerb, wer die nächste Station zuerst meistert.

 

Klettern als gemeinsame Familienaktivität: die Vorteile

Der gemeinsame Besuch eines Klettertrails von Eltern und Kindern ist ein spannendes Gemeinschaftserlebnis. Noch lange nach dem Ausflug können Erinnerungen darüber ausgetauscht werden. Hinzu kommt, dass der Zusammenhalt gestärkt wird, denn manche Stationen auf einem Klettertrail lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Auf diese Weise wächst auch das Vertrauen untereinander.

Ein anderer Vorteil ist der sportliche Aspekt des Kletterns. Als Aktivität an der frischen Luft fördert Klettern die Fitness aller Familienmitglieder und kann ein sinnvoller Ausgleich zum überwiegend sitzenden Alltag in Schule und Büro sein. Eine aktive Freizeitgestaltung ist gut für die körperliche Gesundheit und wirkt sich gleichzeitig positiv auf die mentale Gesundheit aus.

Praktisch ist außerdem, dass für den Besuch eines Klettertrails keine eigene Ausrüstung angeschafft werden muss. Festes Schuhwerk und bequeme, der Witterung angepasste Kleidung reichen bereits aus. Sollte vor Ort Helmpflicht bestehen, können Helme üblicherweise beim Betreiber des Kletterparks ausgeliehen werden. Auch weitere Kletterausrüstung wird, sofern sie erforderlich ist, vom Betreiber vermietet.

 

Die Vorteile des Kletterns für Körper und Psyche

Das Klettern in einem Klettergarten oder auf einem Klettertrail ist mit ganz unterschiedlichen Vorteilen für den Körper, die Psyche und Sozialkompetenz verbunden. Von diesen Vorteilen profitieren sowohl Kinder als auch ihre Eltern.

Auf körperlicher Ebene werden beim Klettern verschiedene Muskelgruppen von den Armen über den Rücken und Po bis zu den Beinen trainiert. Darüber hinaus ist ein Klettertrail das perfekte Training für den Gleichgewichtssinn und die Motorik. Diese physischen Vorteile des Kletterns wirken sich übrigens nicht nur auf die Fitness von Kindern aus, sondern sind auch ein Ganzkörpertraining für Erwachsene.

Interessant sind auch die psychischen Effekte einer Kletterpartie. Kinder lernen hier eigene Ängste zu überwinden, mit Grenzen umzugehen und stärken mit jeder erfolgreich gemeisterten Station ihr Selbstbewusstsein. Gleichzeitig kann auf einem Kletterparcours der Umgang mit Frustration trainiert werden.

Hinzu kommt, dass ein solches Familienevent das perfekte Training für Teamwork ist. Gemeinsam lassen sich einzelne Stationen deutlich leichter bewältigen. Das stärkt das Vertrauen der Kinder in ihre Geschwister oder Eltern und fördert ihre Sozialkompetenz.

 

Tipps für Familien: Kletterausflug als spaßiges Familienevent

Beim Klettern mit der Familie steht die Sicherheit an erster Stelle. Wer einen klassischen Kletterpark als Ausflugsziel wählt, der kann sich im Vorfeld über ein mögliches Mindestalter informieren. Sicherungsvorkehrungen wie eine Helmpflicht und das Anlegen von Klettergurten sind vor allem bei Kletterstrecken in größerer Höhe erforderlich.

Auch die Schwierigkeit der Kletterstrecke sollte auf das Alter der eigenen Kinder abgestimmt werden. Die meisten Kletterparks und Klettertrails enthalten jedoch Stationen unterschiedlicher Schwierigkeit und somit Angebote für Kleinkinder bis Erwachsene. Wer sich unsicher ist, kann das Personal vor Ort nach Empfehlungen fragen.

Gerade kleinere Kinder benötigen auf einem Kletterparcours oft Motivation und Unterstützung von ihren Eltern oder größeren Geschwistern. Manche Stationen lösen zunächst vielleicht Unbehagen bei Kindern aus. Hier können Eltern mit gutem Zureden, praktischen Tipps und einer aktiven Begleitung für ein Erfolgserlebnis ihres Kindes sorgen.

Um nach dem Klettererlebnis nicht hungrig nach Hause fahren zu müssen, kann ein gepackter Picknickkorb mitgenommen werden. Leckere Snacks und Getränke sorgen für eine Stärkung nach der körperlichen Aktivität. Gleichzeitig bietet das gemeinsame Essen allen Familienmitgliedern Gelegenheit, sich über das gerade Erlebte auszutauschen. Vielleicht wird dann direkt der nächste Kletterausflug als Familienunternehmung geplant.

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